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16.09.2016 – Japanische Pianistin spielt Werke von Mozart, Schumann, Brahms und Skrjabin
Am Sonntag, dem 2. Oktober 2016 gastiert die japanische Pianistin Michiko Ota-Kys im Robert-Schumann-Haus Zwickau. Sie spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Johannes Brahms und Alexander Skrjabin. Der Eintritt zu dem Konzert, das um 17 Uhr beginnt, ist frei.  
 
Von Wolfgang Amadeus Mozart bringt sie die vorletzte Klaviersonate KV 570 aus dem Jahr 1789 zu Gehör. Schumanns Arabeske op. 18, die er der Mäzenatin Friederike Serre widmete, entstand 1839 in Wien. Johannes Brahms widmete seine 1879 entstandenen Rhapsodien op. 79 seiner Leipziger Freundin Elisabeth von Herzogenberg.  
Im zweiten Teil des Konzerts stehen Werke von Alexander Skrjabin auf dem Programm. Der russische Komponist und Pianist komponierte mit Ausnahme von wenigen symphonischen Werken ausschließlich für „sein“ Instrument und führte auch nur seine Werke öffentlich auf. Als Farb-Synästhet und Erfinder eines ganz eigenen Gesamtkunstwerk, seines „Mysteriums“ aus Wort, Ton, Farbe, Duft, Bewegungen, Tanz und bewegter Architektur, galt er als Exzentriker der Spätromantik.  
 
Michiko Ota-Kys wurde in Tokio geboren und erhielt im Alter von vier Jahren ersten Klavierunterricht. Sie studierte an der Musikhochschule Touhou-Gakuen bei Genichiro Murakami und bei Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München. 1998 gewann sie in Paris den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb U.F.A.M. Zu ihren weiteren Lehrern zählen Anne Queffélec, Thomas Böckheler, Yasuko Matsuda und Elisso Virsaladze. Sie konzertiert in den USA, Japan und Europa und tritt mit Orchestern wie dem philharmonischen Orchester Ploieşti, der Staatlichen Philharmonie Braşov und dem Akademisches Symphonieorchester St. Petersburg auf.  
Ansprechpartner
Robert-Schumann-Haus Zwickau
E-Mail: schumannhaus@zwickau.de (*)
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