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14.02.2006 – Buchneuerscheinung zum Schumann-Heine-Jahr
Bevor sich am 29. Juli der Todestag Robert Schumanns zum 150. Mal jährt, ist am 17. Februar des 150. Todestages Heinrich Heines zu gedenken. Der Dichter und der Komponist waren persönlich miteinander bekannt, von keinem anderen Dichter hat Schumann so viele Texte vertont wie von Heine. Unter dem Titel "Heinrich Heine – Robert Schumann. Musik und Ironie" hat Thomas Synofzik, seit September Direktor des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau, ein neues Buch veröffentlicht (Dohr-Verlag Köln, ISBN 3-936655-27-8, 24,80 EUR).  
 
Lange Zeit hat das von zahlreichen Vorurteilen belastete Verständnis des Dichters eine angemessene Sicht auf Schumanns Liedkompositionen verbaut. Das Klischee, Heines Lyrik sei ironisch, wird in dem 190seitigen Buch konkret an den von Schumann vertonten Gedichten untersucht, um dann zu zeigen, inwieweit sich ähnliche Stilmerkmale auch in Schumanns Liedern nachweisen lassen. Als Handreichung für Interpreten, Musikhörer und Wissenschaftler eröffnet dies neue Perspektiven.  
 
Eine Buchpräsentation wird im Zusammenhang mit der Eröffnung einer Sonderausstellung "Robert Schumann – Heinrich Heine (†1856)" Robert-Schumann-Haus am Samstag, dem 13. Mai, 15 Uhr, erfolgen, musikalisch umrahmt durch Heine-Lieder von Robert-Schumann und seinem Freund Johann Hoven (alias: Vesque von Püttlingen) mit dem Bariton Ulrich Schütte.  
Ansprechpartner
Dr. Thomas Synofzik
E-Mail: thomas.synofzik@zwickau.de (*)
 

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